Die vegane Ernährung – aktueller Trend oder neuer Lebensstil?

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dazu, auf eine rein pflanzliche und tierfreie Ernährung umzusteigen. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren ist die Anzahl der vegan lebenden Menschen in Deutschland stark angestiegen und auch das Angebot an veganen Produkten wächst immer weiter. Supermärkte schaffen Platz in den Regalen für vegane und vegetarische Produkte und auch Restaurants und Cafés bieten immer mehr vegane Alternativen an.

Wer sich dazu entscheidet, vegan zu leben, der entscheidet sich auch bewusst gegen das Schlachten und die meist unmoralische Haltung der Tiere. Die ethischen und moralischen Aspekte stehen bei einer veganen Ernährung größtenteils im Vordergrund. Jedoch entscheiden sich die Menschen auch aufgrund gesundheitlicher Aspekte und der Umwelt für eine pflanzliche und tierfreie Lebensweise. Denn solange man sich ausgewogen und vielseitig vegan ernährt, birgt das auch einige Vorteile für die Gesundheit. Positive Auswirkungen auf den Körper sind unter anderem:

  • Ein geringeres Risiko für Krankheiten, wie Diabetes, Übergewicht und Herzerkrankungen
  • Ein verringertes Risiko, an Krebs zu erkranken (da rotes und verarbeitetes Fleisch das Krebsrisiko steigern kann)
  • Senkung der Cholesterinwerte (da ein hoher Cholesterinspiegel größtenteils durch die gesättigten Fettsäuren in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eier verursacht wird)
  • Ein verbesserter Schlaf, eine gesunde Verdauung und mehr Energie am Tag (da vor allem Fleisch schwer zu verdauen ist und somit durch den hohen Energieverbrauch träge und müde macht)

Dennoch sollte man immer darauf achten, dass alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt werden, da es sonst zu Mangelerscheinungen führen kann. Vor allem die Nährstoffe Vitamin D, essentielle Fettsäuren, Calcium, Eisen und Vitamin B12 sollte man immer im Auge behalten.

Eine gute Eisen- und Calciumquelle ist zum Beispiel auch unser LAPACHOO Tee, da er über zahlreiche wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente verfügt. Aber auch in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Hülsenfrüchten und Nüssen stecken die wichtigen Nährstoffe, die unser Körper täglich braucht. Solange man sich also ausgewogen, vielseitig und gesund ernährt, sind so gut wie alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt. Um jedoch auf Nummer sicher zu gehen, kann man regelmäßig seine Blutwerte beim Arzt checken lassen.

Vegan zu leben ist also gar nicht so schwierig, wie man vielleicht denkt! Das Positive daran ist auch, dass man immer wieder neue Lebensmittel entdeckt, die einem vorher vollkommen unbekannt waren. Es wird zu einem Erlebnis, viele neue Rezepte auszuprobieren und auch unbekannte Dinge zu testen.

Kleiner Tipp: Versucht einfach mal, Eure Lieblingsgerichte (sei es Lasagne, Pfannkuchen oder Schnitzel) vegan nach zu kreieren. Im Internet findet Ihr zu jedem beliebigen Rezept eine vegane Alternative und die meisten schmecken wirklich super!

Als kleine Inspiration gibt es für Euch noch ein Erdnuss-Thai-Curry-Rezept zum nachkochen. Ihr könnt mit dem Gemüse variieren, nehmt gerne Euer Lieblingsgemüse oder einfach das, was Ihr noch zuhause im Kühlschrank habt. Auch den Tofu könnt Ihr ganz leicht ersetzen durch Tempeh, Sojagranulat oder Fleischersatz aus der Kühlung. Mittlerweile findet man in jedem Supermarkt tolle Alternativen.

Das Rezept ist super einfach, Ihr braucht keine besonderen Zutaten und Euer Curry ist innerhalb von 30 Minuten fertig.

 Veganes Erdnuss-Thai-Curry mit Tofu

 Zutaten:

 2 Paprika, rot
 2 große Karotten
 2 Schalotten
 1 Brokkoli
 1 Knoblauchzehe
 1 Block Räuchertofu
 1 Dose Kokosmilch
 1 EL Sojasoße
 1 EL Tomatenmark
 2 EL Erdnussbutter
 1 TL Kokosöl
 Saft einer viertel   Zitrone
 Kurkuma
 Kreuzkümmel
 Chilipulver
 Salz
 Pfeffer
 Optional: Reis oder   Nudeln

 

Zubereitung:

  1. Schalotten und Knoblauch schälen und klein hacken
  2. 500 ml gesalzenes Wasser in einen kleinen Kochtopf geben und erhitzen
  3. Paprika, Karotten, Brokkoli und Tofu in kleine Stücke schneiden und beiseitestellen
  4. Kokosöl in einem Wok (oder einer großen Pfanne) auf höchster Stufe erhitzen
  5. Schalotten und Knoblauch im Wok andünsten, bis die Schalotten glasig sind
  6. Brokkoli mit einem Gareinsatz in den Kochtopf geben und mit geschlossenem Deckel 5 Minuten garen (geht aber auch ohne Einsatz)
  7. Paprika, Karotten und Tofu in den Wok hinzugeben und ca. 5 Minuten scharf anbraten
  8. In der Zwischenzeit den Brokkoli abgießen und beiseitestellen
  9. Gemüse im Wok würzen mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel und Chilipulver
  10. Tomatenmark hinzufügen und für ca. 2 Minuten mitbraten
  11. Kokosmilch hinzufügen und gut verrühren
  12. Sojasoße, Erdnussbutter und Zitronensaft hinzugeben und kurz aufkochen lassen
  13. Zum Schluss den Brokkoli hinzugeben und untermischen
  14. Curry servieren und genießen!

  

Optional: Um das Thai-Curry noch etwas sättigender zu gestalten, könnt Ihr zusätzlich noch Reis oder Nudeln kochen und mit dem Curry kombinieren!

Tipp: Vor allem Jasminreis oder Reisnudeln passen super zum asiatischen Curry.

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